31. Stammtisch

Gedankensprünge und ein wilder Themenmix – immer mit einem Tolkien- oder Herr der Ringe-Bezug als roten Faden – ließen den 31. Stammtisch zu einem lustigen, diskussionsreichen und manchmal auch verwirrenden Treffen werden.

  • Unser Harfenmeister Angus von Tara brachte die „Lobpreisung der Inanna“ mit, ein summerisches Gedicht dessen Rezitation in Originalsprache für Gänsehautfeeling sorgte.
  • Anschließend folgte eine Diskussion über Facebook, Social Networks und fragwürdigen Datenaustausch sowie personalisierte Werbung und den Geldwert von Nutzerdaten. Dabei stellten wir fest: Die Ork-Natur von Facebook ist Tolkiens‘ Schuld. 😉
  • So fanden wir wieder zum Themenkomplex „Herr der Ringe“ zurück – und widmeten uns einer facettenreichen Diskussion, warum Gandalf Sauron nicht vernichtete. Durfte er nicht? (wegen „höherer“ Anweisungen?) Hatte er nicht genug Macht? (Ist vielleicht Sauron in Nicht-körperlicher Gestalt stärker als Gandalf, der ja ebenfalls ein Maiar ist, aber den Beschränkungen der Verkörperung unterliegt? (Hinweise dazu lieferte Melian, die einen Teil ihrer Macht einbüßt, als sie Elbenform annimmt) Oder waren die beiden von vorneherein ungleich mächtig?
  • Schon waren wir im Silmarillion gelandet – und bei der Frage nach seiner Verfilmbarkeit. Wir einigten uns schließlich darauf, dass eine 9-teilige Saga (ähnlich Star Wars) wohl gehen würde, und fanden auch bereits unsere Lieblingsszene: Die Ringschmiede Celebrimbors und Annatar/Sauron samt seinen Verführungskünsten. Es wäre schön, ihn einmal in anderer Gestalt als einem flammenden Auge zu sehen. 😉
  • Weil wir schon beim Thema Film waren, diskutierten wir auch gleich berühmte Intro-Szenen, denen niemand Erfolg versprach und die dennoch zum Kult wurden, zB die Wartenden am Bahnhof in „Spiel mir das Lied vom Tod“ und in gewisser Weise auch der Beginn der „Gefährten“.
  • Übrigens: Wer eine wirklich witzige HdR-Parodie sehen möchte, sollte sich „The Ring Thing“ zu Gemüte ziehen –in der schweitzerdeutschen Version einfach genial!
  • Noch etwas erstaunliches stellten wir fest: Gollum ist mittlerweile ein Synonym für Hässlichkeit, wie das Magazin „Glamour“ beweist. Unter der Rubrik „9 Situationen, in denen Sie kein schlechtes Gewissen haben müssenl“ ist auch zu finden. Wenn Sie der Freundin sagen, wie wunderschön ihr Baby ist –auch wenn es aussieht wie Gollum.“ Tja, was soll man dazu noch sagen?
  • Zuallerletzt flossen noch Ideen und Designvorschläge für die Gestaltung einer „Thorin-Harfe“. Ganz wichtig war dabei die Frage, wie der Arkenstein wohl aussehen mag.

Der nächste, 32. Stammtisch findet Anfang Jänner statt, ein genaues Datum wird noch bekannt gegeben. Inzwischen wünschen wir Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

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