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Tiroler Tolkien Stammtisch » 40. Stammtisch

40. Stammtisch

Ein Toast auf den 121. Geburtstag von J.R.R. Tolkien

Am 3. Januar 2013 durften wir einerseits die 40. Auflage des Tiroler Tolkien Stammtisches als auch den 121. Geburtstag des Professors feiern. Gebührend dem Anlass stießen wir mit einem Gläschen Sekt an und waren kaum noch zu stoppen als wir tief in das Thema Mittelerde und Hobbit-Verfilmung eintauchten.

40. Stammtisch - 3. Jänner 2013

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Ausgiebige Filmdiskussion zum ersten Teil der Hobbit-Verfilmung

Was hat uns gefallen und was nicht?

  • PRO
    • Das Zwergenreich Erebor
    • Soundtrack: besonders das Erebor-Lied ist ein Ohrwurm.
    • Steinriesen: auch wenn sie belanglos für die Geschichte waren.
    • Smaug: die kurzen Ausschnitte von ihm lassen viel erhoffen.
    • Galadriel und Bilbo: beide Schauspieler haben sehr viel Tiefe in den Film gebracht.
    • Riddles in the Dark: absolutes Highlight des ersten Films, das die vielen hinausgezögerten Szenen wieder gut machte.
  • CONTRA
    • Rasgobel-Kaninchen und die Verfolgungsjagd quer durch „Rohan“
    • Lyra: es tat uns im Herzen weh, dass die Elben gegen jede Buchvorlage Lyra statt Harfe spielen!
    • Weißer Rat: er wirkte sehr „ratlos“ und wirkte mehr wie ein Kaffeeklatsch als der Rat der weisesten und mächtigsten Wesen Mittelerdes.
    • deutsche Synchronisation: im Gegensatz zum Herr der Ringe wirkte diese lieblos und sehr seicht. Achim Höppner fehlt hier als Gandalf sehr. Thorin erinnerte zu sehr an Aragorn.
    • Azog: wir konnte zwar den Grund seines „Erscheinens“ im Film erkennen, doch wirkt er doch recht überflüssig. Kann er dem Klischee des „Superbösewichtes“ gerecht werden? Welchen Einfluss wird er noch auf die Geschichte nehmen?
    • Saurons Schatten: er wirkte im Vergleich zum Hexenkönig von Angmar, der Radagast in Dol Guldur angreift, wie ein „Schatten“ seiner selbst und daher kaum erschreckend. Wer nicht schon den Herr der Ringe kenn, wird wohl kaum verstehen, weshalb Radagast so panisch flieht.
    • Episodenhafte Erzählung: zerriss den ganzen Fluss in der Story.
  • Trotz Azogs unklarer und teils recht „unnötiger“ Rolle im Film, wirft er doch die Frage auf, in weit weit Orks selbständig sind. Es gibt, soviel wissen wir aus den Büchern, verschiedene Orkvölker, die sich in ihrer Kultur und Zugehörigkeit unterscheiden. Sie agieren auch aus ihren eigenen Motivationsgründen heraus und sind nicht nur Schachfiguren von Sauron und Saruman. Sie zeigen teils sehr deutlich menschliche Eigenschaften wie Rache, Hass und Habgier.
  • Unsere Diskussion bringt und zu dem sehr episodenhaften Geschichtsverlauf im Hobbit und zu den verschiedenen (Un)Tiefen der einzelnen Charaktere, wie Bard und Thorin. Und wir sind uns einig, dass die Gier nach dem Zwergengold der treibende Einfluss im dritten Teil der Verfilmung sein wird.
  • Das Älterwerden war besonders bei Elijah Wood (Frodo) und Ian McKellen (Gandalf) zu sehen. Die Zeit bleibt halt doch nicht stehen. Im Gegensatz dazu wirkte Elrond frischer als je zuvor.

Bücher zum Film

  • „The Hobbit: An Unexpected Journey – Chronicles“ von Daniel Falconer (WETA)
  • „Der Hobbit: Das Begleitbuch zum Film“ von Brian Sibley

Der Hobbit ist der „Der Herr der Ringe – Light“

Sowohl Geschichte als auch Charakterentwicklungen sind in den beiden Büchern sehr ähnlich. Diese Parallelen werden besonders beim Verschwinden und Wiederauftauchen von Gandalf sehr deutlich.

Wenn unsere Berufe durchblitzen, dann kann es schon passieren, dass …

  • … spontan berechnet wird, wie viel Gewicht die Brücke in den Goblinminen überhaupt tragen kann.
  • … Bildhauer über den Faltenwurf elbischer Statuen lästern.
  • … Harfenbauer verärgert sind, dass die Elben lediglich Lyra statt Harfe spielen.

Diskussionen über die Istari und die Vala, denen sie dienten

Gandalf – Irmo, Saruman – Aule, Radagast – Yavanna, Blaue Zauberer – ?

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